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So - auf geht´s !!!
Wir fahren nach Dänemark auf die Insel Fanoe. Wer nicht wissen sollte wo Dänemark liegt - es grenzt ganz im Norden an Deutschland!
Also machen wir uns auf: aus dem Süden oder aus dem Westen kommend Richtung Hamburg. Aus dem Osten kommend ebenfalls grobe Richtung Hamburg. Aus dem Norden kommend ... einfach umdrehen! Ach ja - aus Osten kommend kann man natürlich auch an der Ostsee entlang fahren. Dann Hamburg links liegen lassen. Auf jeden Fall treffen wir uns alle wieder - fast alle! - und zwar auf der A 7 zwischen Hamburg und Flensburg. Ausnahmen bestätigen die Regel: es geht ab Hamburg auch über Heide und Husum in Richtung Dänemark. Und zwar fahren wir dann über die A 23 bis Heide und dann auf der B 5 über Husum in Richtung Norden. Dort überqueren wir die Grenze zwischen Süderlügum (D) und Toender (DK) und die B 5 wird zur 11 (was immer das in Dänemark auch bedeutet). Diverse nette Örtchen durchquerend geht es immer schön den Hinweisschildern nach; erst nach Ribe und dann nach Esbjerg. Dort folgen wir den Hinweisschildern zum Hafen bzw. zum Fährhafen. Aber: bitte zur Fähre nach Fanoe und nicht nach England! Das ist teurer und dauert länger... Wie es dann weiter geht steht am Ende dieser Seite!
Wer gerne Bundesstraße fährt und aus Westen kommt kann natürlich auch direkt über die B 5 fahren!
Jetzt widmen wir uns den A 7 - Fahrern. Für die gibt es jetzt einen Punkt der Entscheidung: fahren wir weiter Autobahn oder über Land? Weiter über die Autobahn geht es einfach weiter auf der A 7 Richtung Norden, nach Dänemark hinein, weiter bis Kolding, dort wechseln auf die Autobahn Richtung Esbjerg und dort weiter Richtung Hafen ... siehe oben!
Wir können die Autobahn aber auch in Flensburg-Handewitt verlassen und über die B 199 in Richtung Westen fahren bis wir auf die B 5 treffen und uns mit den ganz oben beschriebenen Fahrern treffen um Richtung Süderlügum / Toender zu fahren. Weiter ... siehe oben!
Natürlich gibt es noch weitere Wege um nach Fanoe zu gelangen, aber das sind die drei gebäuchlichsten.
So - nun stehen wir ja im Fährhafen - was nun? Linker Hand sehen wir ... ein Kassenhäuschen! Dort halten wir an und zahlen für die Überfahrt schlappe 300 - 415 Dänische Kronen - je nach Saison (Preise aus 2013) für einen normalen Pkw ohne Anhänger samt Insassen.
Da wir grade bei Preisen sind: Wer gerade keinen elektronischen Umrechner zur Hand hat behilft sich folgendermaßen: den dänischen Preis (z.B. 300 Kronen) teilen wir durch 10 - das ergibt 30. Dieses Ergnis dritteln - ergibt 10. Nun die beiden Ergebnisse addieren - ergibt 40. Diese Berechnung basiert auf dem offiziellen Währungskurs vom November 2013 (745 DKK = 100 €). Danach sind 300 DKK dann 40,27 € - passt also ganz gut!
Die Preisliste für die Fähre findet man übrigens im Internet unter http://www.faergen.de/linien/fanoefaergen.aspx.
Kleiner Tipp: mit Anhänger niemals Samstags anreisen - da ist es erheblich teurer!
Nun aber weiter: wir fahren also aus dem Kassenbereich heraus und weiter in Richtung Schiff und stellen uns in einer der nummerierten Gassen in die Warteschlange (sofern eine da ist). “Unsere” Gasse sagt uns entweder der Kassierer oder ein Schiffsangestellter weist uns ein. Das gleiche gilt wenn wir auf das Schiff gewunken werden - immer einweisen lassen!
Nun setzt sich die Fähre endlich in Bewegung und bringt uns in 10-12 Minuten auf die Insel (während dieser Zeit kann man das Auto verlassen und sich auf eines der Decks begeben und sich schon mal ein bisschen die Gegend anschauen. Wenn die Fähre angelegt hat werden wie wieder vom Ein- (Ausweiser) vom Schiff gewunken.
Und siehe da ...
Wir sind auf Fanoe!!!
Nun müssen wir nur noch unseren Vermieter finden - aber das haben wir uns sicher schon vorher auf Karten oder im Internet angesehen und haben damit keine Probleme - ansonsten einfach irgendwen fragen.
Eine Routenführung zu “unserem” Haus erhalten wir vom Vermieter.
Viel Spaß und einen schönen Urlaub!!!!
PS: für die Anreise (hauptsächlich für die B 199-Fahrer): wenn man in Flensburg-Handewitt von der A 7 abfährt und durch die langgezogene Kurve kommt, dann sieht man direkt vor sich ein Einkaufszentrum: “Scandinavian Park”. Bloß nicht daran vorbeifahren! Ein bis fünf Blicke lohnen sich wirklich! Bei uns vergeht keine Fahrt (weder Hin- noch Rückfahrt) ohne einen Stopp und leichte Geldtransfers!
www.scandinavian-park.com
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